Liga 1: BMW und Audi jeweils mit Doppelsieg in Zandvoort - Conner Karnik beweist Qualität beim Start

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Erstes Rennen der "Königsklasse" des ADAC SimRacing Cup

Mit einem Starterfeld von 31 Teilnehmern ist die Liga 1 in den ADAC SimRacing Cup gestartet. Auf der virtuellen Strecke von Zandvoort war ein buntes Feld aus GT3 Autos von fünf Marken am Start, wobei sich fast die Hälfte aller Starter aus Liga 1 für den Audi R8 LMS entschieden hatet.

Kein Wunder also, dass ganz vorne in der Startaufstellung zu Rennen ein gleich vier Audi standen. Ganz vorne: SimRacer Philipp Bereswill vom MC Haßloch, der sich die erste Pole Position der Saison sicherte.

Neben dem Pfälzer stand mit Jan Marschalkowski ein Pilot in Reihe eins, der in der realen Motorsportwelt beheimatet ist und in der vergangenen Saison in der ADAC GT4 Germany am Start war. Doch beim ihm war das Rennen quasi vorbei, bevor es begonnen hat: Einem Jump-Start folgte ein Dreher in der ersten Kurve und das Ende aller Ambitionen in diesem Rennen. Er fand sich am Ende des Feldes wieder.

Besser gemacht hat es Conner Karnig. Von Platz 4 ins Rennen gestartet gelang ein starker Start. Schon in der ersten Kurve übernahm er die Führung, bald gefolgt von Harald Stadler im BMW Z4 GT3, dem aber der Polesetter Philipp Bereswill im Nacken saß.

Stadler musste dem Druck von Bereswill nachgeben und zusehen, wie dieser zu Conner Karnik aufschloss, der einen kleinen Vorsprung herausfahren konnte um sich mit diesem ein spannendes Duell um die Führung lieferte bis ein Kontakt der beiden für einen weiteren Führungswechsel sorgte. Nutznießer dieser Aktion, für die Philipp Bereswill eine Drive-through-Penalty erhielt, waren die beiden BMW von Harald Stadler und Hubertus Carlos Vier, die den BMW-Doppelsieg vor Marc Engels ins Ziel brachten.

Bereswill und Karnik, die lange an der Spitze des Feldes waren, kamen als fünfter und zehnter ins Ziel, was für Conner Karink die Pole Position für Rennen 2 bedeutete.

Bereswill und Karnik auch in Rennen zwei tonangebend

Auch in Rennen zwei bewies der Fahrer vom AMSC Lahn-Eder seine Starterqualitäten und blieb in Führung, gefolgt von Jan Philipp Springob und dem ebenfalls sehr gut gestarteten Philipp Bereswill.

Schon nach fünf Runden war auch in Rennen zwei das Duell um Platz eins eines zwischen Conner Karnik und Philipp Bereswill.

Letztgenannter konnte Springob überholen und danach die Lücke zum Führenden schließen.

Die beiden fuhren an der Spitze dem Drittplatzierten davon, während sich der Sieger aus dem ersten Rennen, Harald Stadler, ein ebenso enges Duell mit Raphael Frey um Position vier lieferte. Hubertus Carlos Vier folgte den beiden in Lauerstellung.

21 Positionen verbessert: Dominik Steffens mit Sprung in die Top 10

Im Mittelfeld zeigte Dominik Steffens indes im Ferrari mit der #50 eine starke Leistung. Er konnte sich schon zur Rennmitte um 20 Positionen vom 31. und letzten Platz bis auf Position elf vorkämpfen. Am Ende sollte es sogar ein Top 10 Platz werden.

Stadler musste nach einem Rempler an Markenkollege Vier seine Hoffnungen auf ein erneutes Podium aufgeben und einmal durch die Boxengasse fahren.

An der Spitze kam Bereswill immer näher an Karnik heran, beide schon außer Reichweite für DTM-Trophy-Pilot Jan Philipp Springob. Zweieinhalb Minuten vor Ende war das Duell um die Spitze ein Duell Stoßstange an Stoßstange inkl. kurzem Lackaustausch – aber Conner Karnik konnte seinen ersten Platz hauchdünn ins Ziel verteidigen.

Weiter geht es in zwei Wochen mit dem Heimspiel für die sechs Ferraris im Autodromo Enzo e Dino Ferrari im italienischen Imola.